Neuzugänge | Plath, Black und Bauer

Diesmal fiel es mir ziemlich schwer, drei neue Bücher zu finden. Im letzten Monat kam nämlich kaum etwas Neues hinzu. Was einfach daran liegt, dass mein SuB beträchtlich angewachsen ist. Um diesen abzubauen lese ich gerade in rasantem Tempo, bin aber noch nicht einmal mit meinen letzten Neuzugängen durch. Nichts desto Trotz gibt es natürlich dennoch neuen Bücherstoff.

Die Glasglocke

Worum es geht: Esther ist neunzehn Jahre alt und darf an einer Hospitanz bei einem Modemagazin in New York teilnehmen. Die junge Frau ist bis zu ihrem Aufenthalt in der amerikanischen Metropole eine zielstrebige Studentin gewesen. In New York aber, findet sie schwer in die Arbeit und kann auch die Stadt nicht genießen. Das Gefühl, unter einer Glasglocke gefangen zu sein, die sie mehr und mehr von allem trennt, überwältigt Esther.

Was ich erwarte: Ich freue mich riesig auf das Buch, vor allem, weil es Jenni für mich ausgesucht hat und sie hat bekanntlich einen guten Riecher, was gute Bücher anbelangt. Im Rahmen der Rory Gilmore Reading Challenge lese ich Die Glasglocke von Sylvia Plath in den nächsten Wochen. Die erste Ausgabe erschien vor über fünfzig Jahren. Vier Wochen nach Erscheinen nahm sich die Autorin das Leben. Ich frage mich deshalb, ob sie vielleicht ihr eigenes Leid hat in ihren Roman mit einfliessen lassen.

Porträt einer Ehe

Worum es geht: Im Mittelpunkt stehen Augusta und Owen, die von der Großstadt aufs Land ziehen. Sie ist Malerin, er Schriftsteller. Die Ehe der Beiden steht auf der Kippe. Owen hatte eine Affäre. Das Paar versucht seine Beziehung zu retten. Doch dann zieht nebenan eine neue Mieterin ein und verändert auch das Leben von Augusta und Owen.

Was ich erwarte: Mich hat das Cover angesprochen und zudem natürlich der Inhalt. Der Klappentext verspricht viel. Das Buch wird mit den Worten klug und intensiv angepriesen, was ihn sehr reizvoll macht. Ich rechne mit viel Gefühl und Zerstörung.

Steine im Bauch

Worum es geht: Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Die Mutter des Erzählers nimmt Pflegejungen bei sich zuhause auf, worunter der Sohn leidet. Ein Pflegekind tat es der Mutter besonders an. Fortan entwickelt er sich zum Liebling der Mutter. Dies wiederum treibt den leiblichen Sohn zu immer heftigeren Zügen.

Was ich erwarte: Viel! Von diesem Buch erwarte ich wirklich viel. Traurige und heftige Erlebnisse in der Kindheit prägen einen Menschen. Häufig hat er auch als Erwachsener noch Schwierigkeiten sie zu verarbeiten. Der Roman wird als unbarmherzigheftig und schmerzhaft beschrieben. Ich bin sehr gespannt.


Und welche Bücher stehen bei euch in der nächsten Zeit an?

Ich bin Neri, neunundzwanzig Jahre alt und lebe im wunderschönen Breisgau, nahe Freiburg. Ich habe meine Liebe zu Büchern eigentlich erst vor wenigen Jahren entdeckt. Obwohl ich als Kind einen Vorlesewettbewerb gewann, war Lesen damals eher eine Pflicht als Vergnügen. Mittlerweile kann ich mich in Büchern verlieren, mich mit den Charakteren identifizieren und dabei voll und ganz abschalten. Bücher haben etwas Magisches für mich. Im Winter kuschle ich mich am Liebsten unter eine dicke Decke und tauche in Geschichten ab.