Robin Black

Gelesen | Februar 2018

Ganz pünktlich erscheint unser Leserückblick für den Monat Februar. Unfassbar, dass morgen schon wieder März ist. Die Zeit scheint nur so zu verfliegen. Auch im letzten Monat haben wir wieder einiges gelesen / gehört und möchten euch daran teilhaben lassen. Wir freuen uns, wenn ihr uns wissen lasst, welche Bücher euch im Februar begeistert oder enttäuscht haben.

Jenni´s Lesemonat

(1) Mit Die Apfelprinzessin von Maya Shepherd bin ich in den Februar gestartet und hatte damit auch mein Highlight eingefahren. Es war zwar kurz, aber dennoch wundervoll geschrieben. Eine Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann und auch hier auf dem Blog schon von mir rezensiert wurde. Schaut also unbedingt mal vorbei!

(2) Auf meinen Autofahrten habe ich Ewig Dein von Janet Clark gehört und verschlungen. Eine wirklich tolle Geschichte für nebenbei, die trotzdem spannend bleibt. Auch hierzu gibt es bereits eine Rezension, in welcher meine ausführliche Meinung zu finden ist.

(3) Teilweise gelesen und auch gehört habe ich Das Reich der sieben Höfe von Sarah J. Maas. Nachdem ich das andere Hörbuch beendet hatte, brauchte ich ein neues, und da ich sowieso gerade dabei war das Buch zu lesen, habe ich es während der Fahrten einfach weitergehört. Es war toll und ich kann mir selber nicht erklären, wieso dieses Buch fast ein Jahr auf meinem SUB geschlummert hat. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und bin hin und weg von dem Schreibstil der Autorin. Eine ausführliche Rezension wird noch folgen, versprochen!

(4) Ich liebe Superhelden, manche meiner Freunde würden sogar sagen, ich bin ein wenig zu sehr verrückt danach, weswegen ich mich sehr gefreut habe, als Wonder Woman von Leigh Bardugo bei mir ankam. Bisher kannte ich Wonder Woman nur aus einem einzigen Film, in welchem sie keine sehr große Rolle gespielt hat, deswegen war ich umso gespannter, was hinter diesem Superhelden zu stecken mag. Ich war sehr begeistert von dem, was Leigh Bardugo geschrieben hat, möchte an dieser Stelle aber nichts weiter verraten. Natürlich folgt in den nächsten Tagen auch hierzu eine Rezension!

(5) Das letzte Buch, welche ich im Februar beenden konnte war Emma von Jane Austen. Ich habe es im Rahmen der Rory Gilmore Reading Challenge gelesen und habe mich nach dem Reinfall des letzten Monats sehr über diese tolle Geschichte gefreut. Es ist mein erstes Buch von Jane Austen und es wird sicherlich nicht das letzte bleiben. Auch hierzu wird noch eine Rezension mit meiner ausführlichen Meinung folgen.

Neri´s Lesemonat

(1) Das erste Buch im Februar war Porträt einer Ehe von Robin Black. Entgegen vieler guter Meinungen, gefiel mir die Geschichte nicht all zu sehr. Viel zu wenig von dem, was der Klappentext verspricht, wird im Roman deutlich. Die Charaktere nervten mich eher und die Dramatik kam nie so recht zum Tragen. Nämlich die scheiternde Ehe zweier Menschen. Viel mehr verstrickt sich die Geschichte immer wieder in Nebensächlichkeiten. Gar nicht meins gewesen. Die Rezension dazu findet ihr auf dem Blog.

(2) Etwas enttäuscht war ich leider auch von dem Klassiker Die Glasglocke von Sylvia Plath. Das Buch erschien in den Sechzigerjahren und war der erste Roman von Plath. Sie war vorher für ihre Lyrik bekannt. Auch hier habe ich mich zu sehr vom Klappentext leiten lassen. Die Erzählungen waren mir zu rau. Die Suizidgedanken der Protagonistin wirkten auf mich verherrlichend und dadurch beängstigend. Das Buch löste in mir zu jeder Zeit Unbehagen aus. Der Roman gilt als Autobiografie. Die Autorin scheint ihr eigenes Leben zu beschreiben. Vier Wochen nach Erscheinen des Buches nahm sich Plath das Leben. Nichts für schwache Nerven! Ich habe das Buch hier rezensiert.

(3) Das dritte und letzte Buch für den Februar war Frau Einstein von Marie BenedictIch gehörte zu den glücklichen Gewinnern des Buches, welches bei Lovely Books verlost wurde. Die Geschichte selbst fand ich zunächst nicht all zu spannend, viel mehr die Tatsache, dass Einsteins erste Frau maßgeblich am Entstehen der Relativitätstheorie beteiligt war. Beim Lesen aber war ich beeindruckt von der jungen Mileva Maric, ihren Ambitionen, ihrem Geist, ihrem Charme und ihrer Liebenswürdigkeit. Gleichzeitig war ich tief traurig, ob dem Ausgang. Mehr findet ihr in der Rezension.


Ist ein Buch dabei, welches auch ihr im Februar gelesen habt? 

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Porträt einer Ehe

Viele Bücher, das erwähnte ich schon oft, finden den Weg zu mir auch und vor allem deshalb, weil mich ihr Cover beeindruckt, mir der Klappentext zusagt. Ich gebe wenig darauf, ob besagtes Buch gehyped oder von seinen Kritikern zerfleischt wird. Mir ist es wichtig, selbst einen unbeeinflussten Eindruck zu gewinnen. Gerade habe ich Porträt einer Ehe von Robin Black zu Ende gelesen und kann vorweg sagen, dass ich viel mehr erwartet habe.

Darum gehts

Augusta und Owen sind Ende vierzig und seit Jahren verheiratet. Um ihre Beziehung zu kitten und die schmerzliche Vergangenheit hinter sich zu lassen, ziehen die Großstädter aus Philadelphia aufs Land. Dort leben sie zunächst in einsamer Umgebung in einem Farmhaus. Nur umgeben von Natur und einem leerstehenden Nachbarhaus.

Spoilerfreie Rezension

Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das Bloggerportal von Randomhouse geworden. Das Cover spricht für sich: Eine rote Blüte, umgeben von Rissen. Letztere stehen für die Ehe der Protagonisten Augusta und Owen.  Der Schreibstil sagte mir sofort zu. Black schreibt sehr einfühlsam, dennoch tough und ehrlich. Mir gefiel auch die psychologische Note.  Die vorsichtigen Formulierungen, welche die Risse in der Ehe von Augusta und Owen beschreiben, scheinen den Leser schonen zu wollen. Die Figuren werden jedoch nur unzulänglich gezeichnet. Owen blieb mir bis zum Ende ein kleines Rätsel. Mir war lange nicht ganz klar, was genau denn nun „den Riss“ verursacht hat. Denn obwohl sehr schnell zur Sprache kommt, das Augusta Owen betrogen hat, liegt dieser Vertrauensbruch Jahre zurück und beide scheinen noch immer verliebt und wieder glücklich.

Die Idylle, in der das Ehepaar gegenwärtig lebt, wird durch die neue Nachbarin Allison zunächst nicht getrübt. Die beiden Frauen freunden sich an, verbringen viel Zeit miteinander und laden sich gegenseitig zum Essen ein. Owen ist meist dabei. Die Figur der Allison nervte mich schon nach kurzer Zeit und mir war nicht klar, welche Rolle sie in den Geschehnissen spielen sollte. Auch ihre Vergangenheit wird für meine Begriffe viel zu sehr ausgeschmückt und bekommt eine Wichtigkeit, die sie nicht verdient.

Die eigentliche Veränderung wird durch die Tochter von Allison herbeigeführt. Die zweiundzwanzigjährige verliebt sich in Owen. Getragen wird die Story weiterhin hauptsächlich von den vermeintlichen Eheproblemen des Paares, die für meinen Geschmack zu stark erscheinen. Die Verletzungen durch die Affäre von Augusta konnte ich als Leserin wahrnehmen, eine zerrüttete Ehe, konnte ich jedoch zu keiner Zeit erkennen.

Der Tod der Schwester von Augusta und der schlechte Gesundheitszustand ihres Vaters kommen immer wieder zur Sprache, spielen für den Handlungsverlauf aber keine entscheidende Rolle. Die Unzufriedenheit Owens bezüglich seiner stagnierenden Schriftstellerkarriere, ging mir zunehmen auf den Geist.

Zitate aus dem Buch

„In einer Ehe laufen oft zwei Gespräche nebeneinander ab. Das, das man gerade führt, und das, das man gerade nicht führt. Manchmal weiß man nicht einmal, wann dieses zweite, stillschweigende, begonnen hat.“

„Was nutzte es, sich Sorgen zu machen, wenn man nie wissen konnte, welche Kugel auf das eigene Herz gerichtet war?“

„Wir sind eine Lebensaufgabe, nicht wahr?“

Fazit

Schlussendlich war ich froh, dass das Buch endete.  Mir erschloss sich nicht genau, wohin die Autorin den Leser führen wollte. Die Idee ist interessant, die Umsetzung verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten und das Ende ist vorhersehbar und absurd.

Rund ums Buch

Porträt einer Ehe • Robin Black • btb • Originaltitel: Forgiving • 2018 • Übersetzerin: Brigitte Heinrich • 320 Seiten • Paperback • ISBN: 978-3-44271-589-3 • Preis: €10.00€ • Buch kaufen


Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim btb-Verlag. 
„Porträt einer Ehe“ konnte mich nicht überzeugen. Habt ihr es gelesen und wie gefiel es euch?

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