Lewis Carroll

Alice im Wunderland

Ich habe den Klassiker Alice im Wunderland  von Lewis Carroll im Rahmen der Rory-Gilmore-Reading-Challenge für den Monat März gelesen. Neri hat mir dieses Buch ausgesucht und ich hatte mich sehr darauf gefreut. 

Darum gehts

Alice im Wunderland handelt von einem Mädchen, die durch einen Kaninchenbau fällt und so in eine völlig neue Welt gerät. Sie lernt alle möglichen Tiere kennen und muss Aufgaben und Rätsel bestehen um endlich wieder nach Hause zu gelangen.

Spoilerfreie Rezension

Viele kennen die Zahlreichen Filme von Alice im Wunderland und wissen sicherlich, was in diesem Buch auf einen zugekommen wäre. Ich muss gestehen, dass ich bisher keinen der Filme gesehen habe. Natürlich waren mir die wichtigsten Figuren ein Begriff und ich hatte auch zu allen ein Bild vor Augen, doch war ich gespannt, worum es hier wirklich geht. Ich dachte, wenn eine Geschichte so häufig und so kostenaufwendig verfilmt wird, dann muss sie etwas Besonderes an sich haben.

Leider hat mir besonders der Anfang gar nicht gefallen. Ich war es nach gut 50 Seiten leid, mit anzusehen, wie Alice immer noch nicht durch diese Tür passte, doch als es ihr endlich gelang, ging alles Schlag auf Schlag. Meine Ausgabe hat 147 Seiten, dabei sind einige Bilder und wunderschön gestaltete Gedichte. Diese haben die Geschichte immer mal wieder aufgelockert und meine eigentliche Vorstellung der Figuren, wurde verbessert.

Ich fand, dass Alice in dieser kurzen Zeit eine Menge erlebt hat und man musste sich wirklich Zeit nehmen um die Botschaften, die zwischen den Zeilen geschrieben wurden, zu verstehen. Wenn man jedoch erst einmal in der Geschichte ist, bringt sie auch Spaß zu lesen. Ich musste häufig über die Art und Gedanken von Alice schmunzeln und auch das direkte Schreiben vom Autor an den Leser, hat den gewünschten Effekt erzielt und mich immer wieder eingefangen.

Zitate aus dem Buch

„Denn, seht ihr, in der letzten Zeit waren so viele ungewöhnliche Dinge geschehen, dass Alice begonnen hatte zu denken, es wären tatsächlich nur sehr wenige Dinge wirklich unmöglich.“

„Würdest du mir sagen, bitte, welches Weg ich von hier aus einschlagen soll?“ „Das hängt zu einem guten Teil davon ab, wo du hin möchtest“, sprach die Katze. „Das ist mir ziemlich gleich“, sprach Alice. „Dann ist es gleich, welches Weg du einschlägst“, sprach die Katze.

„So ist´s“, sprach die Herzogin: „und die Moral von ist – Oh, ist Liebe, nur Liebe allein, die macht, dass die Welt sich dreht!“

Fazit

Zwar habe ich mehr von diesem Buch erwartet, bereue es jedoch keineswegs, es gelesen zu haben. Es ist ein Klassiker, der richtig erzählt auch heute sicherlich noch eine Menge Kinder begeistern kann. Nun bin ich gespannt auf die Filme.

Rund ums Buch

Die Alice Romane • Lewis Carroll • Reclam • 2017 • 379 Seiten • Paperback • ISBN: 978-3-15-020501-3 • Preis: €9.95 • Buch kaufen


Wie gefällt euch die Geschichten von Alice im Wunderland?

Gelesen | März 2018

Und schon wieder ist ein Monat rum. Der März ist vorbei und der April beweist schon direkt zu Beginn, dass er macht, was er will. Unser Leserückblick darf also nicht fehlen. Auch der März war lesetechnisch wieder sehr vielfältig und literarisch bereichernd.  Gerne nehmen wir eure Buchtipps in den Kommentaren entgegen. 

Jenni´s Lesemonat

(1) Save me von Mona Kasten war das erste Buch, was ich im März gelesen habe. Der tolle Schreibstiel hat es zu etwas Besonderen gemacht und die Geschichte ist nicht so langweilig, wie man es von einigen Büchern aus dem Genre kennt. Meine ausführliche Rezension zu diesem tollen Buch findet ihr hier auf dem Blog.

(2) Nach dem tollen Buch von Mona Kasten folge mein Monatshighlight. Die Stille meiner Worte von Ava Reed. Ich durfte die Autorin auch auf der Buchmesse in Leipzig treffen und sie ist eine unglaublich liebe Person. Kein Wunder also, dass sie ein so wunderschönes Buch geschrieben hat, welches mich sprachlos gemacht hat. Ich war sehr gerührt und freue mich schon auf das nächste Buch von Ava Reed. Auch hierzu gibt es eine Rezension auf dem Blog.

(3) Das dritte und letzte Buch was Alice im Wunderland, welches mir Neri für die Rory Gilmore Reading Challenge ausgesucht hat. Ich bin sehr froh, endlich diese Geschichte gelesen zu haben, doch habe ich etwas mehr erwartet. Trotzdem ist diese Geschichte toll geschrieben, mit vielen Botschaften zwischen den Zeilen. Eine Rezension hierzu wird noch folgen.

Neri´s Lesemonat

(1) Mein erstes Buch in meinem Geburtsmonat war Marie von Steven Uhly. Das Cover und den Klappentext fand ich sehr ansprechend. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Die Charaktere wirkten flach und der Erzählstil des Autors gefiel mir gar nicht. Sehr schade, denn die tragische Familiengeschichte hätte sicher mehr Potential gehabt. Zur Rezension gelangt ihr hier.

(2) Weiter ging es mit einem wundervollen autobiografischen Roman von Andrea Kraft. In Hummeln fliegen auch bei Regen berichtet sie über die schweren Zeiten ihrer Depression und welche Schwierigkeiten ihr diese täglich bereitete. Kraft schreibt mit viel Charme und Witz ohne dabei die Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren. Ich kann das Buch gerade Betroffenen oder Angehörigen empfehlen. Hier lest ihr mehr.

(3) Buch Nummer drei war Die schöne Fanny vom Schweizer Autoren Pedro Lenz. Von dem Buch habe ich zuerst durch den Literaturclub im SWR erfahren. Es ist so witzig geschrieben, der Schreibstil reißt mit und ich war wirklich traurig, als ich das Buch beenden und die Geschichte „hergeben“ musste. Eine große Empfehlung. Eine Rezension gibts natürlich auch schon.


Welche Bücher gab es bei euch im März zu lesen?

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