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Jane Gardam

Book Blind Date/ Jane Gardam

Book Blind Date #5
Eine treue Frau

Es ist wieder Zeit für´s Book Blind Date. Wer noch nicht weiß, was es damit auf sich hat, kann es hier ausführlich nachlesen. Immer zu Beginn eines Monats flattert ein neues Päckchen aus der Stephanus Buchhandlung in Trier in meinen Briefkasten und ich bin voller Vorfreude auf das Buch, welches mich erwarten wird. In diesem Monat, soviel schon einmal vorweg, war ich wie zuletzt auch wieder einmal sehr angetan.

Meine neueste Errungenschaft ist Eine treue Frau von Jane Gardam. Ich fand´s besonders schön, dass es ausgerechnet ein Buch von dieser Autorin ist, da ich mit Die Leute von Privilege Hill im letzten Jahr mein erstes Buch von Gardam las und ich seitdem immer wieder Ausschaut nach ihren Werken halte. Ihre Art zu schreiben finde ich sehr angenehm und aussergewöhnoich. Gehört hatte ich von Eine treue Frau noch gar nichts, bin aber deshalb umso gespannter.

Book Blind Date im Juni : Eine treue Frau

Von Romantik oder Liebe versteht der attraktive Edmund Feathers, Anfang dreißig und angehender Staranwalt der Britischen Krone, leider nichts. Hinter ihm liegt eine harte Kindheit als Waise, seine erste Frau, die er mit siebzehn geheiratet hatte, war eine Hure aus Irland gewesen. Und so erhält Features´Auserwählte, die muntere Schottin Elizabeth Macintosh, einen förmlich formulierten Heiratsantrag auf feinsten Kanzleipapier. Elizabeth, kurz Betty, weiß, dass ihr  mit dieser Ehe eine materiell sorgenfreie, aber leidenschaftslose Zukunft bevorsteht, und sie vermutet richtig, dass ihr freundlicher Ehemann weiter mit seiner Arbeit verheiratet sein wird. Sie kann nicht anders: Sie schwört Feathers lebenslange Treue und wirft sich noch am selben Abend seinem Anwaltskollegen Terry Veneering in die Arme. Veneering ist ein vulgärer Aufschneider, unattraktiv, aber unwiderstehlich. Von der einen Liebesnacht zehrt sie ein ganzes Eheleben. Bettes Sicht ist naturgemäß eine ganz andere als die ihres Mannes Feathers in Ein untadeliger Ehemann.

Die letzten drei Book Blind Dates

März 
Die Hochzeit der Chani Kaufman von Eve Harris

April
Das Nest von Cynthia D´Aprix Sweeney

Mai
Die Eismacher von Ernest van der Kwast

Und am Ende kommt noch einmal eine große Empfehlung von mir: wenn euch das Book Blind Date auch nur ein wenig neugierig gemacht hat, dann probiert es einfach selbst aus und gebt Florian Valerius eine Chance. Florian könnt ihr per Instagram und Mai erreichen. Um euch direkt an die Buchhandlung zu wenden, gehts hier lang.


Ich danke Florian, der immer ein gutes Händchen beweist. 
Auch in diesem Monat bin ich wieder sehr zufrieden mit meinem Book Blind Date. Kennt ihr Bücher von Jane Gardam?

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Jane Gardam

Die Leute von Privilege Hill

Die Leute von Privilege Hill ist das erste Buch von Jane Gardam, welches ich las. Die Autorin sagte mir natürlich etwas, jedoch konnte ich, was ihren Schreibstil und ihre Geschichten anging, nicht mitreden. Das hat sich zumindest ein stückweit geändert. Bei diesem Buch handelt es sich um Erzählungen. Um kurze Geschichten. Sechzehn an der Zahl. Bisher haben mich Kurzgeschichten nicht angesprochen. Warum sich das änderte, das möchte ich folgend berichten.

Darum gehts

Es handelt sich um eine Reihe von Kurzgeschichten. Darunter Hetty, eine Mutter, welche ihrem ehemaligen Liebhaber begegnet, es geht um Annie, eine Schriftstellerin, die sich gegen die Gier entscheidet, um einen verstummten, chinesischen Jungen, der von einem Schwan gerettet wird – berührende Geschichten, die zu Herzen gehen.

Spoilerfreie Rezension

Das Cover fand ich zunächst wenig spektakulär. Als ich das Buch aber in den Händen hielt, gefiel es mir schon viel besser. Das Hardcover mit Schutzumschlag ist sehr schön anzusehen und ich mag die typische Schriftart der Gardam-Bücher. In die erste Geschichte bin ich ziemlich schnell hinein gekommen. Dennoch war ich noch unsicher, ob mir ein Buch voller Erzählungen zusagen könnte.

Aber schon sehr schnell wurde mir klar, dass Gardam nicht ganz umsonst wegen ihrer Schreibweise in den Köpfen der Leser bleibt. Ihre Formulierungen sind gespickt von Hämen gegenüber der Spezies Mensch. Allerdings nie so, dass ich die Lust am Lesen verlor. Viel mehr fand ich diesen Umstand erheiternd. Das Interesse und die Faszination an ihren Mitmenschen, bzw. ihren Figuren ist immer spürbar.

Die Charaktere in den sechzehn Geschichten im Buch bekommen von der Autorin viel Leben eingehaucht und wirken authentisch. Einige Male musste ich schmunzeln, war oft amüsiert und angetan von der literarischen Kunst, die Gardam in jede ihrer Erzählungen einfliessen lässt. Ich habe mir bewusst viel Zeit für das Buch genommen und die einzelnen Geschichten auf mich wirken lassen.

Fazit

Obwohl Kurzgeschichten normalerweise gar nicht mein Metier sind, hat mich Die Leute von Privilege Hill dafür etwas mehr begeistern können. Und sicherlich bleibt das nicht mein letztes Buch von Jane Gardam.

Rund ums Buch

Die Leute von Privilege Hill • Jane Gardam • Hanser • Originaltitel: The Stories • Übersetzerin: Isabel Bogdan • 2017 • 352 Seiten • Hardcover mit Schutzumschlag • ISBN: 978-3-446-25681-1 • Preis: €22.00 • Buch kaufen


Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Hanser-Verlag.
Was haltet ihr von Erzählungen? Kennt ihr einen Roman von Jane Gardam?

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