Sybille Hein

Vorwärts küssen, rückwärts lieben

Ich habe mich sehr gefreut, als mir das besondere Buch Vorwärts küssen, rückwärts lieben vorgeschlagen wurde. Besonders deshalb, weil es im Innenteil sehr hübschen Zeichnungen der Autorin bereit hält. Sybille Hein ist freie Illustratorin und schreibt normalerweise Kindergeschichten. Wie der Titel verrät, handelt es sich hierbei um eine Liebesgeschichte. Ich mag Liebesgeschichten. Allerdings muss die Story ausgeklügelt und kein Abklatsch anderer Bücher aus diesem Genre sein. Vorwärts küssen, rückwärts lieben, hat nicht zuletzt wegen seiner Charaktere einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Darum gehts

Es geht um Pia, eine junge Frau auf der Suche nach der großen Liebe. Und dann steht August vor ihr. Pia ist hin und weg, baut Luftschlösser und ist sicher, das ist der Richtige. Ihr bester Freund hingegen zweifelt. Immerhin wurde Pia´s Herz schon zu oft gebrochen.

Spoilerfreie Rezension

Mit dem Hauptcharakter Pia konnte ich mich schnell identifizieren. Die Protagonistin ist detailliert ausgearbeitet und in der Lage, sich schnell in die Herzen der Leser zu schleichen. Dass die Handlung des Buches in meiner Heimatstadt Berlin spielt, macht es für mich natürlich noch sympathischer. Geschichten, die an mir bekannten Orten spielen, gefallen mir wohl deshalb so gut, weil sie ein vertrautes Gefühl in mir auslösen. Die weiteren Charaktere des Buches – ihre Freunde – wirken ähnlich sympathisch wie Pia und machten es mir leicht, das Buch zu mögen. Zusammenhalt wird großgeschrieben. Das mochte ich sehr.

Fazit

Der Schreibstil der Autorin ist clever und charmant. Alles liest sich sehr flüssig. Ich mochte ihn sehr und habe das Buch, neben seiner tollen Handlung, auch deshalb nur sehr ungern aus den Händen gelegt. Die witzigen und toughen Dialoge der Protagonisten ließen mich so manches mal schmunzeln. Ich kann mir gut vorstellen künftig mehr von der Autorin zu lesen. Vorwärts küssen, rückwärts lieben ist definitiv mehr als eine nette Sommerlektüre!

Rund ums Buch

Vorwärts küssen, rückwärts lieben • Sybille Hein • Blanvalet • 2017 • 448 Seiten • Paperback • ISBN: 978-3-7645-0579-0 • Preis: €14.99 • Buch kaufen


Ich danke Blanvalet und Randomhouse für das Rezensionsexemplar.
Mögt ihr witzig-clevere Liebesgeschichten?

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6 Kommentare

  • Reply
    Maddie
    23. September 2017 at 17:50

    Das Buch klingt irgendwie voll schön und auch die kleinen Bildchen finde ich ganz schön. Cool, dass die Autorin ihr eigenes Buch illistriert hat. Das finde ich wirklich klasse. Ich glaube ich schau mir das Buch nochmal näher an und vielleicht darf es auch bei mir zu Hause einziehen. Vielen Dank für den Tipp!

    Alles Liebe
    Maddie
    https://daydreamer4you.blogspot.de/

    • Reply
      Neri
      23. September 2017 at 17:52

      Es lohnt sich wirklich. Nicht zuletzt wegen der hübschen Illustrationen. Dass sie von der Autorin selbst sind, gibt dem Buch Persönlichkeit.

  • Reply
    Sara
    24. September 2017 at 11:19

    Hallo liebe Neri,

    ich konnte gestern irgendwie kein Kommentar dalassen, deswegen probiere ich es einfach heute nochmal! Du hast da eine wirklich wunderschöne Rezension verfasst und die Bilder sind toll! Ich hab das Buch jetzt schon öfters im Buchladen entdeckt und finde die Aufmachung, sowie den Klappentext total schön! 🙂
    Ich hab es mal auf meine Wunschliste gesetzt!

    Ganz liebe Grüße x
    Sara

    • Reply
      Neri
      24. September 2017 at 12:05

      Das freut mich umso mehr =)

  • Reply
    Nelly
    6. Oktober 2017 at 01:48

    Hey ihr Lieben!
    Ach bei euch schaue ich so gerne vorbei. Und als ich die Rezension zu diesem Buch gesehen hatte, musste ich sie einfach verschlingen. Denn mich hat das Buch etwas enttäuscht zurück gelassen. Es fing gut an und dann wurde es etwas zäh, meiner Meinung nach. Aber als dann die Sache mit der Fee kam, da war ich einfach nur noch genervt. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Meinungen sind, oder? 😀
    Aber wie langweilig wäre es, wenn wir alle das Gleiche gut fänden..

    Alles Liebe, Nelly

    • Reply
      Neri
      6. Oktober 2017 at 16:52

      Ich kann Dich da dennoch verstehen. Es war zum Teil gewöhnungsbedürftig. Danke für Deine Meinung!

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