Lesemomente August 2017

Etwas spät aber wir haben ihn nicht vergessen. Unseren Leserückblick des Monats August. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht, vor allem, wenn man Urlaub hat. Sooo viele Bücher haben es uns auch in den vergangenen vier Wochen wieder angetan oder uns enttäuscht. Dank des Feedbacks zum letzten Rückblick, haben wir diesen etwas ausführlicher gestaltet und hoffen, er gefällt.

Diese Bücher hat Janine im August gelesen

„Elle & lui“ von Marc Levy

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heisst Mia. Er heisst Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen. Hier geht´s zur Rezension

FazitSehr süß, obwohl das Ende für meinen Geschmack zu abgehackt war.

„Die Teerose“ von Jennifer Donnelly

Jung, begehrenswert, schön und mittellos.
London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17-jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen. Hier geht´s zur Rezension

FazitDies ist jenes einer Bücher, an welche ich immer wieder zurückdenken werde und ich würde auch behaupten, dieser Erfolg ist der Grund weshalb die Autorin beschloss, das Werk über eine ganze Triologie weiterzuführen.

„Un appartement á Paris“ von Guillaume Musso

Die ehemalige Polizistin Madeline mietet ein Pariser Apartment um sich von den Schicksalsschlägen der letzten Zeit zu erholen. Genauso wie der Theaterautor Gaspard, ein eigenwilliger, trinkfreudiger Einzelgänger, der ebenfalls in Paris ist um alleine zu sein und sein neustes Werk zu verfassen. Zwei auf der Suche nach Einsamkeit im Ameisennest Paris, die sich für einige Tage ein Apartment teilen müssen. Hier geht´s zur Rezension

FazitMadeline und Gaspard sind zwei faszinierende Charaktere und man weiss bis zuletzt nicht, ob neben der Suche nach der Lösung des Rätsels „Sean Lorenz“ auch (ein Hauch) Liebe die Beiden zusammenschweisst. Aber ich glaube, genau diese Ungewissheit macht es aus, dass man den Hauptprotagonisten so gespannt durch das gesamte Buch folgt, jede Wendung aufmerksam erfasst und am Schluss doch irgendwie erstaunt ist darüber, wie die ganze Mission endet. Ich bin mit dem Ende sehr zufrieden, es hätte kein Besseres geben können!

„Tu comprendras squand tu seras plus grande“ von Virginie Grimaldi

Quand Julia débarque comme psychologue à la maison de retraite Les Tamaris, elle ne croit pas plus au bonheur qu’à la petite souris. Pire, une fois sur place, elle se souvient qu’elle ne déborde pas d’affection pour les personnes âgées. Et dire qu’elle a tout plaqué pour se sauver, dans tous les sens du terme. Au fil des jours, Julia découvre que les pensionnaires ont bien des choses à lui apprendre. Difficile pourtant d’imaginer qu’on puisse reprendre goût à la vie entre des papys farceurs, des mamies fantaisistes et des collègues au cœur brisé… Et si elle n’avait pas atterri là par hasard ? Et si l’amour se cachait là où on ne l’attend pas ?
C’est l’histoire de chemins qui se croisent. Les chemins de ceux qui ont une vie à raconter et de ceux qui ont une vie à construire. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen.

FazitAbsolut einmalig, bezaubernd und augenöffnend. 


Diese Bücher hat Jenni im August gelesen

„Sieh mich an“ von Mareike Krügel

Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, ihre Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließ sie, endlich ihr Geheimnis mit jemanden zu teilen, den sie liebt. Hier geht´s zur Rezension

FazitWie man meiner Rezension entnehmen kann, fand ich das Buch nicht so gut wie erwartet. Ich hatte mir wirklich viel mehr erhofft. 

„Der Nussknacker“ von ETA Hoffmann

Marie ist ein Mädchen voll überbordender Fantasie. Am Weihnachtsabend entdeckt Marie einen Nussknacker unter dem Christbaum und merkt sofort, dass er ein ganz besonderes Geheimnis in sich birgt. Als in der Nacht eine Armee von Mäusen ins Zimmer dringt, entfaltet sich eine dramatische Geschichte um Liebe und Feindschaft. Hoffmanns bekanntes Märchen verstrickt kunstvoll Realität und Fantasie.

FazitDas Buch habe ich im Rahmen meiner Lesegruppe gelesen und fand es richtig gut. Auch wenn es nicht zur Jahreszeit passt, war es spannend und so viel anders als die Barbie-Nussknacker-Geschichte. 

Eine Ewigkeit ohne Dich von Jill Noll

Bevor eine zunächst harmlose Nacht für die 17-jährige Ava zu einem schrecklichen Alptraum werden kann, taucht ein mysteriöser Retter auf. In seiner Gegenwart erwachen Gefühle in Ava, die sie noch nie zuvor gespürt hat. Und auch Lio, ihren Retter, scheint es immer wieder in ihre Nähe zu ziehen. Doch obwohl sie beide es mehr wollen als alles andere, können sie nicht zusammen sein. Denn ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Größer und älter als Ava es sich jemals ausmalen könnte. Hier geht´s zur Rezension

FazitAuch hier kann man meine ausführliche Meinung der oben verlinkten Rezension entnehmen. Ich fand es richtig gut und kann es nur weiterempfehlen!

„Zwischenwelt“ von Jill Noll

Nur wenige wissen von den Möglichkeiten, die unsere Welt wirklich birgt, und nur wenige haben die Fähigkeit, die Energien und Kräfte, die alles zusammenhalten, zu manipulieren. Doch diejenigen, die es können, sind imstande, großen Schaden anzurichten. Ein dramatisches Ereignis in Sukos Kindheit hat ihn dahin gebracht, wo er heute ist. Als Gründer und Leiter des SEKP, dem Sondereinsatzkommando für paranormale Phänomene, legt er denjenigen das Handwerk, die sich an den Energien dieser Welt zu schaffen machen. Doch Suko ahnt nicht, dass ausgerechnet aus den eigenen Reihen die größte Gefahr droht – bis auf einmal die Welt um ihn herum zerbricht. Eine Rezension folgt.

FazitMindestens so gut, wie das Buch „Eine Ewigkeit ohne Dich“ von Jill Noll. Eine ausführliche Rezension folgt demnächst.


Diese Bücher hat Neri im August gelesen

„Als ich Dich suchte“ von Lauren Oliver

Die beiden Schwestern Nick und Dara sind grundverschieden und doch unzertrennlich. Bis Dara Nick´s besten Freund Parker küsst. Bis zu dem Autounfall, bei dem Dara im Gesicht verletzt wird. Seitdem sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Als Dara an ihrem Geburtstag spurlos verschwindet, glaubt Nick zuerst an einen dummen Scherz. Doch Dara ist schon das zweite Mädchen, das in der Gegend vermisst wird. Nick spürt, dass ihre Schwester in großer Gefahr schwebt und dass sie sie finden muss – bevor es zu spät ist. Hier geht´s zur Rezension

FazitDieses Buch hat mich am Anfang sofort mit seinem zauberhaften Beginn gepackt. Seite 7 beschreibt das eindringlich und mutig. Mir gefällt, dass es sich um einen Familienroman handelt. Genauer um die Geschichte zweier Schwestern. Da ich selbst große Schwester bin, gefiel mir das sehr. Das Buch ist aber der emotional und an einigen Stellen sehr heftig. Manchmal fehlte mir der Tiefgang, aber insgesamt gefiel es mir sehr.

„Sieben Jahre später“ von Guillaume Musso

Nikki und Sebastian sind geschieden – und glücklich darüber. Doch als ihr Sohn Jeremy spurlos verschwindet, müssen sie sich zusammen auf die Suche nach ihm machen. Auf ihrer atemlosen Verfolgungsjagd stellen sie sich den schwierigsten Herausforderungen: rätselhaften Botschaften, skrupellosen Gegnern – und ihren eigenen Gefühlen. Hier geht´s zur Rezension

FazitIch glaube, hierzu war meine Rezension schon sehr deutlich. Einmalige Geschichte und wirklich authentische Umsetzung. Ich habe während dem Lesen alle Gefühle durchgemacht. Geweint, gelacht und viel gelitten. Am Ende war ich sehr glücklich. Lesen!

„Wir Tiere“ von Justin Torres

Wir wollten mehr. Wir schlugen mit den Löffeln gegen die leeren Schüsseln; wir waren hungrig. Wir wollten mehr Krach, mehr Spaß. Wir wollten Beats; wir wollten Rock. Wir wollten Muskeln an unseren dürren Armen. Wir hatten Vogelknochen, hohl und leicht, und wir wollten mehr Gewicht. Wir waren sechs schnappende Hände, sechs trampelnde Füße; wir waren Brüder im Kampf um mehr. Hier geht´s zur Rezension

FazitSehr aufwühlend, böse und hart. Ein Familiendrama mit überraschendem Ende. Mir gefiel hier vor allem der kluge Schreibstil. 

„Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will. Die Rezension folgt.

FazitHach, dieses wunderbare Buch über Freundschaft, Bücher und die große Liebe hatte mich sofort im Bann. Ich habe das Buch in meiner ersten Urlaubswoche durchgelesen und mir extra Zeit gelassen, weil ich nicht fertig werden wollte. Es ist so wunderbar lebensbejahend und ich freue mich, es demnächst hier zu rezensieren.

„Niemand verschwindet einfach so“ von Catherine Lacey

Eines Tages löst Elyria ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verschwindet spurlos. Während ihr Ehemann sie verzweifelt zu finden versucht, lässt sie sich auf ihrer abenteuerreichen Reise immer mehr gehen. Dabei stellt sie fest, dass die eigentliche Reise eine Expedition in ihr eigenes Herz der Finsternis ist. Eine Rezension folgt ganz bald.

FazitEin Meisterwerk! Anders kann ich es nicht sagen. Klug und wortgewandt beschreibt die Autorin in diesem Roman die innere Suche nach sich selbst und die Abgründe der Protagonistin. Jeder von uns trägt in sich ein „wildes Biest“. Das ist eine der vielen, überwältigenden Massages in diesem Buch. Ich habe das halbe Buch durchmarkiert, weil ich kaum eine Seite fand, in der kein wunderbares Zitat enthalten war. Unbedingt lesen! 

„Was ich getan habe“ von Anna George

Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage. Hier geht’s zur Rezension

FazitEin selten kurzer Klappentext. Aber der hat es doch in sich, oder? Ein guter Thriller, der mich oft schlucken lassen musste. Wie ich finde super umgesetzt. Es beschreibt beeindruckend die menschlichen Abgründe.

Und was habt ihr im August gelesen?

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4 thoughts on “Lesemomente August 2017

  1. Hi ihr Lieben!
    Ich mag Eure Monatsrückblicke wirkich sehr. Da ihr hier ja mit geballter Kraft lest, könnt Ihr natürlich viel mehr tolle Bücher empfehlen. Da haben wir doch alle was davon 🙂
    Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich noch keines der Bücher gelesen hab. Ja, da war ich auch mal kurz verwundert 😀

    Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen wunderschönen September und einen schönen Start in den Herbst

    Alles Liebe, Nelly

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